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Hier eine wichtige Information aus unserer Evangelisch-methodistischen Kirche:

Am Freitag, den 13.3., hat das Kabinett der Süddeutschen Jährlichen Konferenz (Bischof und Superintendenten) entschieden, dass alle kirchlichen Veranstaltungen bei uns abgesagt werden.

In dem Brief heißt es: „Die Einschätzung der Corona-Epidemie durch die staatlichen Behörden hat sich in den letzten 48 Stunden massiv verändert. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in der Bundespressekonferenz zu einem Verzicht auf alle nicht notwendigen Veranstaltungen aufgerufen. In vielen Bundesländern werden Schulen geschlossen. Unzählige Vereine und Unternehmen sagen Veranstaltungen ab.

Neben dem Schutz der älteren Generation, die in dieser Situation besonders gefährdet ist, geht es vor allem darum, eine gefährliche Überlastung des Gesundheitswesens zu verhindern. Deshalb haben wir folgenden Beschluss gefasst:

Bis auf weiteres fallen in der SJK alle Gottesdienste, Gemeindeveranstaltungen und Sitzungen (auch Bezirkskonferenzen) aus. Von diesem Beschluss ausgenommen sind Bestattungen. […] Diese Regelung gilt zunächst bis zur Osternacht 2020. Weitere Informationen folgen in regelmäßigen Abständen.

Wir sind uns bewusst, dass dieser Beschluss ein tiefer Einschnitt in unsere Gemeindearbeit ist, halten ihn aber dennoch für absolut geboten. […]

Wir bitten um Euer Gebet für alle Menschen, die von dieser Krankheit in schwerem Maße betroffen sind.“

In einem weiteren Begleitschreiben steht folgender Schlussgedanke: „Ihr Lieben, ab heute erleben wir eine spezielle Fastenzeit. Niemand von uns hat sich vorstellen können, dass wir die nächsten Wochen Kirche „fasten“. Das stellt uns vor große Herausforderungen. Gleichzeitig möchten wir Euch einladen, diese besondere Zeit, in der nichts mehr so ist, wie es war, auch als Chance zu sehen.

Mit lieben Grüßen Tobias Beißwenger, Markus Jung, Stefan Kettner, Siegfried Reissing (Superintendenten)"

Gestern hatten wir als AG Pastorale Anliegen trotzdem noch eine wichtige Sitzung abgehalten. Einige Ergebnisse daraus:

  1. Wir wollen auch in dieser Zeit ohne persönliche Begegnungen Kirche und Gemeinde sein, die sich wahrnimmt und umeinander kümmert.
  2. Die Hauptamtlichen stehen per Telefon, wie gewohnt, zu Gesprächen zur Verfügung und werden auch in dringenden seelsorgerlichen Situationen Besuche machen.
  3. Per Mail wollen wir zu möglichst vielen Menschen Kontakt halten.
  4. Dazu wollen wir auch moderne Medien nutzen und schlagen vor, uns in einer „Signal-Gruppe“ zu treffen. Signal ist ein Messenger wie WhatsApp, nur datenschutzkonform. Dieser kann einfach kostenlos heruntergeladen werden und Sie werden darüber regelmäßig einen Gruß aus der Gemeinde bekommen.

Dazu noch eine dringende Bitte: Rufen Sie sich gegenseitig an, schreiben Sie Briefe, Mails o.ä., fragen Sie nach, wo jemand Hilfe braucht – sei es in der Bewältigung des Alltags oder in anderen Sorgen und Nöten und wenn es angebracht ist, setzen Sie unseren Gemeindepastor oder die Gemeindepastorin in Kenntnis.

Sie haben jetzt die Zeit, zu koordinieren, zu helfen oder selbst tätig zu werden.

Mit den besten Wünschen und viel Vertrauen grüßt herzlich

Ihr Kurt Junginger